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Das 1x1 der Pflege und Betreuung von älteren Mitmenschen

Das 1x1 der Pflege und Betreuung von älteren Mitmenschen

In einem gewissen Alter ist der Alltag meist ohne Hilfe schwer bis gar nicht zu meistern. Kochen, Waschen, Duschen – Dinge, die sonst immer alleine geschafft worden sind, gehen nicht mehr so leicht von der Hand und man muss Hilfe in Anspruch nehmen.

Ist man als Angehöriger betroffen, gibt es einige Dinge, die bei der Pflege älterer Mitmenschen beachtet werden sollten: Um und Auf bei der Pflege ist, den pflegebedürftigen Menschen eine gewisse Selbstbestimmtheit zuzusprechen und die Selbstständigkeit zu fördern. SeniorInnen haben meist einiges mehr erlebt und gesehen als man selbst, und nur weil der Körper altert bzw. man vergesslicher wird, heißt das nicht, dass der Mensch kein Mensch mehr ist. Der respektvolle Umgang und die goldene Regel, jedem/r so gegenüberzutreten, wie man selbst begegnet werden will, unabhängig vom Alter, sollte bei der Betreuung einen hohen Stellenwert einnehmen.

Ernährung: Je älter man wird, desto niedriger ist der Grundbedarf des Körpers und desto weniger Energie braucht man zu sich zu nehmen. Der Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen bleibt jedoch gleich, und daher ist eine ausgewogene Ernährung wichtig – das bedeutet viele Vollkornprodukte, weniger Fett, viel Protein, am besten auf pflanzlicher Basis (z. B. Hülsenfrüchte), und viel Obst und Gemüse. Gerade bei Verdauungsproblemen und Verstopfung, die durch die erhöhte Darmträgheit im Alter verursacht wird, können Obst und Gemüse sowie Lebensmittel mit hohem Ballaststoffanteil lösend wirken. Fein geriffelt, kann das Gemüse roh gegessen werden, bei Kau- bzw. Schluckproblemen bieten sich Gemüsesäfte bzw. kurz blanchiertes Gemüse (dabei bleiben die Vitamine erhalten) zum Brei püriert an, um den Körper mit Vitaminen und Mineralien zu versorgen.

Trinken nicht vergessen: Da das Durstgefühl mit den Jahren erheblich nachlässt, muss das Trinken erst wieder trainiert werden. Dies wird erreicht, wenn in regelmäßigen Abständen eine nicht zu große Menge getrunken wird. Mit wiederverwendbaren Trinkhalmen fällt die Flüssigkeitszufuhr oft leichter.

Waschen: Das Waschen von älteren Menschen ist für viele mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen, vor allem, wenn es sich um Angehörige handelt. Das muss aber nicht sein, wenn man ausreichend kommuniziert und miteinander redet. Denn wenn beide sich über Gefühle austauschen bzw. Ängste und Hemmungen vielleicht sogar gemeinsam weglachen können, fällt die Tätigkeit leichter. Doch auch hier gilt – dem Menschen durch Anpassungen im Badezimmer bzw. Hilfsmittel (z. B. Duschstuhl) eine gewisse Form von Selbstständigkeit bei der Körperhygiene zu ermöglichen.

Zuhören und Zeit schenken: Menschen, die nicht mehr mobil sind und nur mehr wenig unter Leute kommen, haben natürlich ein gewisses Redebedürfnis und wollen sich mitteilen. Zuhören und Geduld sind daher bei der Betreuung von enormer Wichtigkeit und tragen zur psychischen Gesundheit bei.

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