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Wissen & Tipps
Die letzte Ruhe
Kinder, Enkelkinder, Haustiere, Vermögen und Immobilien – an alles wurde beim Aufsetzen des Testaments gedacht. Doch auch der Verstorbene selbst kann im Testament berücksichtigt werden. Nämlich, wenn es um die Art der Beisetzung geht.
Kaum einer beschäftigt sich gerne mit dem Sterben, aber wenn man es tut, tritt das gute Gefühl ein, alles erledigt zu haben. Für viele Menschen ist es wichtig zu wissen, alles geregelt zu haben – ob zu Lebzeiten oder nach dem Ableben.
MEIN letzter Wille
Die Überschrift eines Testaments heißt in den meisten Fällen nicht umsonst „MEIN letzter Wille“. Doch viele Testierende vergessen neben Vermögensaufteilungen und „Wer bekommt was“ ganz auf sich selbst. Immerhin ist es auch mög - lich, einen Wunsch für sich selbst festzuhalten – nämlich den, wie der letzte Weg gestaltet werden soll. Damit Wünsche wie Bestattungs-art, Blumen und Gestaltung der Trauerfeier auch tatsächlich berücksichtigt werden können, ist es ratsam, eine Vorsorge in Form einer Begräbnis- oder Bestat - tungsversicherung abzuschließen. Diese Vorsorge entlastet Hinterbliebene finanziell bei der Abwicklung der Bestattung. Außerdem ist es für Angehörige ein kleiner Trost in der Trauer, zu wissen, dass der letzte Weg genauso ist, wie ihn sich der Verstorbene gewünscht hat.
Bestattungsarten
Neben den eher klassischen Bestattungsarten wie einer Erd- oder Feuerbestattung gibt auch noch andere Möglichkeiten, die letzte Ruhe zu finden. Zum Beispiel ist es Angehörigen möglich, nach einer Feuerbestattung die Urne des Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen und die Trauerfeier im vertrauten Umfeld oder an einem Platz, der dem Verstorbenen sehr wichtig war, auszu - richten. Naturverbundene Menschen wünschen sich, ihre letzte Ruhestätte eben in dieser zu wissen. Immer beliebter werden Beisetzungen auf Naturfriedhöfen. Nach der Kremation wird die Bioaschekapsel oder verrottbare Urne in einem dafür vorgesehenen Wald bei einem Baum beigesetzt. Oft ist es auch möglich, ein Schild mit dem Namen an dem Baum anzubringen. Das Wasser war schon immer da und trägt uns auch weiter in die Ewigkeit. Bestattungen auf der Donau oder auf einem See sind besonders würdevoll und eine schöne Geste dafür, dass der Tod nicht das Ende ist. Mit der Übergabe der Asche an das Wasser kann die Seele des Verstorbenen symbolisch weiterziehen.
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