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Pflegefall, was nun?

Pflegefall, was nun?

EINE GEGENÜBERSTELLUNG VON ANGEHÖRIGEN UND BETROFFENEN - Das Thema Pflege beschäftigt uns im Laufe des Älterwerdens wohl am häufigsten. Ob in der Rolle als pflegende/r Angehörige/r oder als Betroffene/r. Wir haben die Meinungen beider Positionen zu den verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten gegenübergestellt, um die jeweils andere Situation vielleicht ein kleines Stückchen besser zu verstehen.

Betreutes Wohnen

Betroffene
✚ Je nachdem, wie hoch der Pfl egeaufwand ist, kann in einem Betreuten Wohnen das Leben selbstbestimmt gemeistert werden. Durch die örtliche Zusammengehörigkeit kann man so aber neue Kontakte knüpfen und die Zeit gemeinsam nutzen. Bevor aber die positiven Faktoren eintreff en, muss man sich erst mal von der gewohnten Umgebung trennen und aus der eigenen Wohnung ausziehen.

Angehörige
✚ Angehörige werden mit einem Umzug des Betroff enen in ein Betreutes Wohnen weitgehend entlastet. Man kann sich freier einteilen, ob und wie viele Dienste übernommen werden (z. B. Einkaufen, Wohnung reinigen). Bei vielen Einrichtungen gibt es lange Wartelisten, andere sind wiederum sehr weit vom bisherigen Wohnort des Betroff enen entfernt.

Pflegeheim

Betroffene
✚ Optimale Pflege rund um die Uhr, ärztliche Beobachtung und das Vorhandensein von allen notwendigen Pflegebehelfen sind für viele Betroffene wichtige und gute Kriterien für einen Umzug in ein Pflegeheim. Die mangelnde Privatsphäre und oftmals ein Spitalscharakter rücken das Pflegeheim bei Betroffenen anfänglich in ein schlechtes Licht.

Angehörige
✚ Jegliche Dienste und Arbeiten für den Pflegefall entfallen und man weiß den Angehörigen sicher unter fachkundiger Betreuung. Viele geben an, dass der Kontakt zueinander etwas weniger wird. Dafür kann die gemeinsame Zeit dann vielleicht effektiver genützt werden, da die Pflegearbeiten nun jemand anderer übernimmt.

Betreuung durch Angehörige

Betroffene
✚ Ein großer Wunsch ist es für viele, im gewohnten Umfeld, also in den eigenen vier Wänden, zu bleiben. Abgesehen von der Anschaffung etwaiger Pflegebehelfe ist dies natürlich auch die kostengünstigste Betreuungsform. Eine durchgehende Betreuung ist meistens nicht möglich. Wenn zum Beispiel ein Unfall passiert und kein Anruf/Notruf mehr möglich ist, könnte dieser eventuell erst Stunden später entdeckt und geholfen werden.

Angehörige
✚ Die meisten Angehörigen wünschen sich, dass der/die Betroffene im familiären Umfeld bleibt und so der Kontakt und Bezug erhalten oder sogar verstärkt wird. Der Zeitaufwand ist bei der häuslichen Pflege enorm – vor allem, wenn sich nur eine/r allein um die betroffene Person kümmert. Ein weiterer Punkt ist oft die mangelnde Vertretung bei Abwesenheit. Eine langjährige Pflege von Angehörigen ist daher für viele sehr belastend.

24-Stunden-Pflege

Betroffene
✚ Durchgehende Betreuung und die Bleibe im eigenen Heim werden hier vereint. Die 24-Stunden-Pflege stellt aber auch einige Ansprüche. Eine Voraussetzung ist ein eigenes Zimmer für die Pflegekraft, ein weiterer Punkt ist der finanzielle Rahmen, der sich bei dieser Betreuungsform natürlich ausweiten muss. Anfänglich wird es manchmal als negativ empfunden, dass eine fremde Person in die eigene Wohnung einzieht.

Angehörige
✚ Diese Form der Pflege gibt den Betroffenen ein Gefühl der Sicherheit, da rund um die Uhr Hilfe bereitsteht. Die Bedenken der Angehörigen gehen hier Hand in Hand mit jenen der Betroffenen: fremde Personen im Haushalt, kostspielig und der laufende Wechsel des Pflegepersonals.

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