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Wer gut geht, dem geht es gut

Wer gut geht, dem geht es gut

Gepflegte Füße sind das Fundament eines gesunden Körpers und trotzdem führen sie meist ein Schattendasein und geraten erst in unser Blickfeld, wenn sich Beschwerden einstellen.

Die Füße sind wahre Wunderwerke der Natur: sie federn ein Vielfaches unseres Körpergewichts ab und tragen uns im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben – meist 10.000 Schritte täglich. Mit ein wenig „Zehenspitzengefühl“ können wir ihnen dankbar Gutes tun und damit unser Körpergefühl verbessern. Die drei Grundgebote sind: regelmäßige Fußhygiene, zweckmäßiges Schuhwerk und ausreichend Bewegung als Ausgleich zum Alltag.


Verantwortungsvoller Umgang


Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen hat sich in den letzten Jahren rapide zum Positiven gewendet – Wellnessbehandlungen und Vorsorgeuntersuchungen sind keine Seltenheit mehr. Nur die lieben Füße hinken da leider noch ein wenig hinterher – und das, obwohl etwa zwei Drittel derMenschen unter Fußproblemen leiden. Die Fußgesundheit sollte daher einen zentralen Stellenwert in unserem Leben einnehmen. Und damit beginnt man am besten gleich heute.


Dr. Fritz Heckl, Facharzt für Orthopädie, hat dazu die zehn Gebote des Fußes erstellt:


1. Halte deine Füße sauber und trocken!
2. Gönne deinen Füßen regelmäßig Pflege und Massage!
3. Betreibe Fußgymnastik!
4. Pflege deine Zehennägel korrekt!
5. Achte und reagiere auf Schwielen!
6. Achte auf Hautverfärbungen!
7. Achte auf Kältegefühl oder Gefühlsstörungen!
8. Vermeide Verletzungen von Sohle und Haut!
9. Wähle die richtige Schuhgröße, lasse den Zehen Bewegungsfreiheit!
10. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich an deinen Facharzt der Orthopädie oder Orthopädieschuhmacher! 

 

Augen auf beim Schuhkauf

 

Wenn man barfuß laufen kann, sollte man das tun und den Füßen diesen Freiraum gönnen. Unser Alltag oder die Witterung machen dies aber nichtallzu oft möglich – dann braucht es Schuhe. Schuhe, die den Füßen Schutz und Stütze geben, aber sie gleichzeitig nicht einengen. Schuhe, die zweckmäßig und bequem sind.

 

Tipps für den Schuhkauf:


● Schuhe nachmittags probieren und kaufen, denn die Füße werden im Laufe des Tages etwas größer und breiter.
● Beide Schuhe probieren! Erstens entsteht erst so das tatsächliche Gehgefühl, und zweitens hat kaum jemand zwei exakt gleich große Füße.
● Länge und Weite sind für die Passform des Schuhs entscheidend. Die Zehen müssen genügend Bewegungsfreiheit haben – eine Faustregel besagt, dass der Schuh etwa eine Daumenbreite länger sein sollte als der Fuß. An der breitesten Stelle sollte der Schuh eng am Fuß anliegen.
● Auf das eigene Gefühl vertrauen lohnt sich, denn meist spürt man schon bei der ersten Anprobe, ob ein Schuh gut sitzt oder nicht. Bei vielen Menschen kommt beim Schuhkauf auch der modische Aspekt dazu. Mittlerweile schließen sich eine gute, bequeme Passform und ein stylisches Aussehen nicht mehr unbedingt aus.

 

Viele zweckmäßige Schuhe entsprechen bereits den modischen Ansprüchen. Es gibt allerdings noch immer wahre „Schuhsünden“, und das sind:


● Hohe Absätze: Bänderrisse und Knöchelbrüche können die Folge von Umknicken sein und das Körpergewicht wird komplett auf die Fußballen verlagert, sodass die Neigung zu Spreizfüßen zunimmt.
● Plateauschuhe: Die extreme Sohlendicke verhindert das natürliche Abrollen des Fußes und die Gelenke werden überstrapaziert.
● Spitze Schuhe: Die Zehen haben in spitzen Schuhen kaum Platz, was schmerzhafte Folgen, wie Quetschungen des Vorderfußes und Verformungen der Zehen (Hammerzehen), haben kann.

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