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Eine gute Basis für jeden Raum

Eine gute Basis für jeden Raum

Eine Sanierung, ein Aus- oder Neubau oder ein Umzug stehen an? Die Wahl des richtigen Bodenbelages ist die Basis eines guten Wohngefühls.

Auf den ersten Blick ist der Boden „nur“ Boden, aber Tatsache ist, dass wir an genau diesen sehr viele Anforderungen haben: Strapazierfähig und pflegeleicht soll er sein, dabei natürlich auch gut aussehen und zum eigenen Wohnstil passen, ach ja, und angenehm für die Füße wäre auch nicht schlecht. Mit diesen Kriterien im Gepäck beginnt die Auswahl des perfekten Fußbodens für die eigenen vier Wände. Wir stellen hier acht Bodenbeläge mit ihren Eigenschaften, Vor- und Nachteilen vor.

 

Parkett


Parkettböden sind warm, robust und – je nach Holzart und Veredelung – durchaus pflegeleicht. Als etwas schwieriger stellt sich die Reinigung bei hellen, unlackierten Hölzern dar. Darum greifen viele zur dunkleren, robusten Eiche. Dieses Holz ist nach wie vor das beliebteste für Parkettböden. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten von Parkett rechnen sich aber in ihrer Lebensdauer. Zur Sanierung kann die Oberfläche abgeschliffen werden und schon strahlt das Holz wieder in frischem Glanz. Je nach Dicke der Echtholz-Laufschicht kann dieser Vorgang mehrmals wiederholt werden. Mit Parkett verlegt man somit einen Boden für die Ewigkeit – wenn man so will.


Linoleum


Einst war Linoleum nur im öffentlichen Raum zu finden, aber der fußwarme und reinigungsfreundliche Bodenbelag hält nun auch in privaten Zimmern Einzug. Natürliche Materialien, schnörkellose Optik und bunte Farben machen das Linoleum zum Trendsetter. Linoleum besteht übrigens aus Leinöl, Harzen, Farbstoffen, Kork- und Holzmehl. Dieses Gemisch wird auf ein Jutegewebe gewalzt und in langen Bahnen getrocknet.


Kork


Vom Trendsetter weiter zum Öko-Trendsetter. Denn das ist ohne Frage der Kork als Fußbodenbelag. Die Elastizität von Kork schafft einen hohen Gehund Stehkomfort. Außerdem ist der Boden warm und leise, denn er nimmt die Raumtemperatur an und dämmt sowohl den Schall im Raum als auch Trittschall. Grundsätzlich gilt der Naturstoff als pflegefreundlich. Die Strapazierfähigkeit richtet sich nach der gewählten Ausführung – geölt, gewachst oder versiegelt.


Naturstein


Matte, helle Steinoberflächen sind elegant und zeitlos. Travertin-, Kalk- und Sandstein werten jedes Haus auf, sind aber eher empfindlich. Sie sollten unbedingt imprägniert werden. Auch
intensive Reinigungen – eventuell vom Profi – sollten regelmäßig vorgenommen werden. Für Natursteinböden muss man schon ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, aber diese
Investition rechnet sich über die Jahrzehnte. Ein Steinboden altert zudem nicht unschön, sondern bekommt eine besondere Patina. Wer diese dann doch nicht möchte, kann den Boden abschleifen lassen und die Steine geben wieder ihren ursprünglichen Charakter wieder.


Fliesen


Die Fliese ist hart im Nehmen. Sie ist verschleißfest, nicht brennbar und resistent gegen jegliche Art von Schmutz und Flecken. Vor allem Haushalte mit Kindern und Haustieren erfreuen sich an der leichten Reinigung und an der hygienischen Sauberkeit der Fliese. Die Fliese braucht sich mittlerweile nicht mehr nur im Badezimmer verstecken. Sie erobert dankihrer extremen Wärmeleitfähigkeit auch Wohnräume. Mit einer Fußbodenheizung gibt es daher keine kalten Füße mehr.


Teppich


Teppichboden schneidet in Sachen Geräusch- und Wärmedämmung am besten ab. Es gilt: Je dichter und länger der Flor, desto kuscheliger und energiesparender. Erstaunlich ist, dass die gefühlte Raumtemperatur in Zimmern mit Teppichböden um zwei Grad höher ist als in Räumen mit glatten Böden. Fast alle Teppichböden bestehen aus synthetischen Fasern. Nach und nach erlebt aber auch die Schurwolle einen Aufschwung. Der Teppich ist reinigungsfreundlich, allerdings kann er in Sachen Sauberkeitsstandards nicht mit glatten Böden mithalten.


Laminat


Laminat ist eine preisgünstige Kopie von Holzböden, aber auch Beton, Stein, Terrakotta und Metall können täuschend echt imitiert werden. Der Holzkern mit imprägniertem Dekorpapier und einer Oberschicht aus Kunstharz macht den Belag strapazierfähig und pflegeleicht. Laminat ist nicht mehr nur eine günstige Alternative, sondern ein Alleskönner. Es gibt Laminat
mit antibakteriellen Oberflächen, die Bakterien und Keimen keine Chance lassen, feuchtigkeitsresistente Laminatböden fürs Bad und solche mit Beschichtungen, die Schadstoffe aus der Raumluft neutralisieren und unangenehme Gerüche reduzieren.


Vinyl- & Designböden


Beide Böden sind aus Kunststoff. Vinyl ist aus PVC und enthält in der Regel Weichmacher. Hier sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, dass bei der Produktion gesundheitlich unbedenkliche Weichmacher verwendet wurden. Bei Designböden gibt es dieses Problem nicht. Sie werden aus PU oder PET gefertigt. Designböden heißen so, weil ihre Designs grenzenlos
sind. Jedes Material wird optisch originalgetreu imitiert. Auch Haptik, Akustik, Strapazierfähigkeit und Reinigung sind vorbildlich.

 

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